In Sichtweite von Nürnberg könnt ihr hier einen echten (kleinen) Berggipfel entdecken, ein ruhiges Bachtal genießen und wandert auf abwechslungsreichen Wegen durch schöne Buchenwälder, wo kaum andere Wanderer unterwegs sind. Zum Schluss gibt's noch eine Burgruine zu sehen und eine schöne Einkehr.
1:46 h
*
7,0 km
200 m
* Reine Wanderzeit. Wir benötigen natürlich immer viel mehr Zeit (z.B. zum Staunen, Genießen, Dokumentieren)
Es gibt in Osternohe und Schloßberg mehrere Parkmöglichkeiten. Wir entschieden uns für diesen kleinen öffentlichen Parkplatz vor dem Gasthof Goldener Stern in Osternohe. So konnten wir die Runde im Tal starten und beenden. Alternativ gibt es auf dem Schloßberg einen größeren Wanderparkplatz.
Von unserem Parkplatz aus liefen wir 300 Meter die Straße hinauf und bogen dann rechts ab, in Richtung des Schiliftes.
Der Schilift wird in der warmen Jahreszeit von BMX Fahrerinnen und Fahrern benutzt, die dann den Berg hinunterrasen. Der Wanderweg ist hier bereits markiert und führt am Lifthäuschen vorbei.
Kaum hat man die "Piste" hinter sich gelassen, beginnt die Idylle: an plätschernden Bächlein und blühenden Obstbäumen vorbei wandert ihr das Tal entlang. Der Weg ist in die Wiese gemäht.
Unser Besuch fand Ende April statt und die Kirschbäume waren in voller Blüte.
Herrlich, oder? Danke an die unbekannten Wiesen-Mäherinnen und -Mäher!
Am Bondorfer Bach entlang
Beim Örtchen Bondorf biegen wir nach links ab und wir wandern dem Bondorfer Bach entlang.
Der kleine Bach fließt die ganze Zeit neben dem Weg, teilweise durch den Wald, manchmal in mehreren kleinen Strömen sogar zwischen die Bäume hindurch.
Schließlich werden die Wasserläufe immer schmaler und die Quellen sind erreicht. Wir verlassen den Bachweg, biegen wieder links ab und wandern den Hügel hinauf, Richtung Windburg.
Zunächst geht es etwas steiler und direkt den Hügel hinauf ...
... dann wird es flacher und es geht über Lichtungen auf mal schmalen, mal breiten Wegen in Richtung Windburg. Durch den Wald kann man das andere Highlight dieser Region sehen: die Burg Hohenstein. Die besuchen wir ein anderes Mal.
Die Windburg (613 m)
Etwa 150 Meter unterhalb des Gipfels der Windburg biegt ein Steig vom Hauptweg ab. Ein Schild warnt: "Alpiner Steig, Absturzgefahr"
Tatsächlich ist der Weg schmal und etwas steinig, und ganz oben geht's auch steil nach unten.
Mit Vorsicht und guten Schuhen kommt ihr aber ohne Probleme nach oben ...
... und es lohnt sich: der kleine Gipfel ist wirklich schön, man hat eine tolle Aussicht und kann sich den Wind um die Nase pfeifen lassen.
Ganz in der Ferne sieht man den Fernmeldeturm bei Spies (in der Nähe des Eibgrats).
Weiter auf dem Baumbilderweg
Nach dem "Abstieg" vom Gipfel, geht's auf dem Hauptweg weiter.
Wir wandern an Felsen vorbei ...
... und immer wieder gibt's versteckt in Stämmen "Baumbilder" zu sehen - wir wandern nämlich auf dem Baumbilderweg, der kleine und große Kinder auf mehreren Kilometern motiviert, immer neue Tierbilder zu entdecken.
Auch dieser Abschnitt ist abwechslungsreich: mal geht's über eine Lichtung, mal durch den Wald, mal über einen Pfad oder einen breiteren Forstweg.
Hier wandern wir Richtung Schloßberg ...
... und kurz bevor wir die Burgruine und den Ort erreichen, sehen wir in der Ferne einen weiteren Fernsehturm, nämlich den von Nürnberg.
Burgruine und Aussichtspunkt Schloßberg
Am Ortsrand von Schloßberg steigen wir zur Burgruine hoch.
In Sichtweite von Nürnberg könnt ihr hier einen echten (kleinen) Berggipfel entdecken, ein ruhiges Bachtal genießen und wandert auf abwechslungsreichen Wegen durch schöne Buchenwälder, wo kaum andere Wanderer unterwegs sind. Zum Schluss gibt's noch eine Burgruine zu sehen und eine schöne Einkehr.