Mittelfranken

Wandern & Rodeln bei Kalchreuth

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Wandern & Rodeln bei Kalchreuth

Kalchreuth ist im Sommer für seine Kirschen bekannt. Wir waren im Winter dort und fanden eisige Weiher, verschneite Wälder und eine sonnige Hochebene samt Rodelparadies. Am Schluss gab's noch ein tierisches i-Tüpfelchen.
1:00 h
*
5,2 km
80 m
* Reine Wanderzeit. Wir benötigen natürlich immer viel mehr Zeit (z.B. zum Staunen, Genießen, Dokumentieren)

Los geht's auf dem Wanderparkplatz

Unsere Wanderung beginnt auf einem Wanderparkplatz am Rande des Dormitzer Forsts.

Der Parkplatz liegt nur wenige Meter neben der Staatsstraße. Direkt am Parkplatz beginnt der Waldweg.

Schon nach 400 Metern erreichen wir den Sambachweiher. Bei unserem Besuch war er zugefroren.

Große Hinweisschilder machen auf die Winterruhe der Fische im See aufmerksam. Daher darf man die Eisfläche nicht betreten und auch nichts auf das Eis werfen.

Die zugefrorenen Seen, die tiefstehende Sonne und der winterliche Wald ergeben zusammen ein märchenhaftes Ambiente.

Quer durch den Wald

Nach dem Sambachweiher führen mehrere Wege durch den Dormitzer Forst.

Wir entschieden uns für einen unmarkierten Pfad, der auf Komoot eingezeichnet ist und offensichtlich immer wieder von Wanderern benutzt wird.

So wandern wir über Stock und Stein (und einen umgestürzten Baum), teilweise entlang an kleinen Wasserläufen.

Schließlich macht der Weg einen Knick und ab da ist er mit einem roten Punkt markiert. Er führt leicht den Hügel hinauf zum "Jungfernsitz"...

...einem Felsen, in den man sich tatsächlich reinsetzen kann.

Danach führt der Weg zur Dürer-Quelle. Sie soll Albrecht Dürer als Motiv gedient haben, wie auf der Infotafel ausführlich berichtet wird.

Schließlich geht's weiter sanft nach oben in Richtung Kalchreuther Höhe ...

... immer der Sonne entgegen!

Auf der Kalchreuther Höhe

Nach Verlassen des Waldes führt unsere Runde über die Kalchreuther Höhe.

Wenn die Sonne scheint und Schnee liegt, muss man hier die Augen zusammenkneifen. Die reinste Lichtkur!

Wenn man die Augen wieder öffnet, kann man weit schauen, bis in die Fränkische Schweiz.

Wer noch was lernen möchte, kann sich über den Obstanbau und speziell die Kirschenbäume informieren (vielleicht eher was für Frühjahr und Sommer).

Während unseres Besuches waren dutzende Rodler unterwegs, die die sanften Hügel unsicher gemacht haben. Also wenn Schnee liegt: packt Eure Poporutscher aus und rodelt los!

Am unteren Ende des Rodelhangs liegt der "Sklavensee" (woher der Name kommt, konnten wir nicht herausfinden). Auch diese Eisfläche darf nicht betreten werden, wegen der Aale, Hechte, Brachsen (...) die im See leben.

Nach Besuch des Sklavensees geht's wieder sanft nach unten - auf relativ breiten Feldwegen.

Alpakas zum Schluss

Als tierisches i-Tüpfelchen erwarten uns auf dieser Wanderung Alpakas.

Die Tiere sind hier in einem recht weitläufigen Gelände zuhause und können für gemeinsame Wanderungen gebucht werden.

Alle Infos zur Zucht und den Wanderungen findet ihr hier.

Einkehrmöglichkeiten in Kalchreuth

Wer beim Wandern Hunger bekommt, hat in Kalchreuth gleich mehrere Möglichkeiten ein ordentliches Schäufela (oder andere Leckereien) zu genießen, zum Beispiel im Roten Ochsen. Im Juli findet zudem regelmäßig die Kirschkirchweih quasi auf der Strecke unserer Wanderung statt (auf der Kalchreuther Höhe).

Unser Fazit

Bewertung
4.5
/ 5

Einfach zu erreichende, abwechslungsreiche Wanderung.

HIGHLIGHTS
  • Weiher im Wald und oben bei Kalchreuth
  • Felsen und Quelle
  • Sonnige Hochebene mit Fernblick
  • Hänge zum Rodeln
  • Alpakas
Kalchreuth ist im Sommer für seine Kirschen bekannt. Wir waren im Winter dort und fanden eisige Weiher, verschneite Wälder und eine sonnige Hochebene samt Rodelparadies. Am Schluss gab's noch ein tierisches i-Tüpfelchen.
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