Auf dem Plecher Höhlenweg könnt ihr (fast) alle paar hundert Meter eine Höhle entdecken. Richtig reingehen könnt ihr im Winter zwar nicht (wegen der Fledermäuse) aber trotzdem lohnt sich ein Besuch der Felsen und der Höhleneingänge, besonders wenn's schön eisig ist.
1:34 h
*
3,25 km
110m
* Reine Wanderzeit. Wir benötigen natürlich immer viel mehr Zeit (z.B. zum Staunen, Genießen, Dokumentieren)
Unsere Tour beginnt etwas außerhalb von Plech in der Nähe der Kläranlage. Hier kann man problemlos am Wegrand parken und es gibt sogar ein WC für Wanderer.
Der asphaltierte Weg führt zunächst etwa 500 Meter nach Süden, bevor wir die Staatsstraße queren und der "richtige" Wanderweg beginnt.
Schon wenige Meter abseits der Straße genießt ihr die Stille des Wiesentals.
Im Winter besonders schön: wenn die tiefstehende Sonne durch den lichten Wald scheint.
Die erste Attraktion der Wanderung liegt wenige Meter abseits des Weges: die Felsen der "Saalburg-Grotte".
Den Eingang dieser kleinen Höhle seht ihr hier in der Mitte des Bildes. Im Sommer ist sie schnell erkundet, im Winter ist sie zum Schutz der Fledermäuse "tabu".
Weiter geht's durchs verschneite Wiesental.
Rohenlochhöhle
Nur 400 Meterweiter folgt gleich die nächste Höhlenattraktion: die Rohenlochhöhle.
Auch hier gilt im Winter natürlich der Fledermausschutz, daher sind wir nicht rein. Aber die kleinen Kunstwerke im Eingangsbereich waren für sich schon mehr als sehenswert.
Wir konnten uns an diesen kleinen Kunstwerken gar nicht sattsehen.
Im Sommer könnt ihr ohne Schwierigkeiten den hinteren Teil der Höhle erkunden, ihr benötigt lediglich eine Lampe.
Schließlich verlassen wir das Tal und wandern sanft den Hügel hinauf.
Raumhöhle
Das nächste Highlight ist auch im Winter begehbar, den es handelt sich um eine "Versturzhöhle".
Die "Raumhöhle" liegt gleich neben dem Weg im Wald.
Auch hier hatten sich große Eiszapfen gebildet.
Und so konnten wir auch hier faszinierende Blicke ...
... durch Eingang und Decke genießen.
Zurück durch den Wald (Teil1)
Nach der Raumhöhle führt der Weg durch den Wald wieder zurück, aber es warten noch einige Sehenswürdigkeiten auf uns.
Der Weg schlängelt sich durch den Wald.
Auch schmale Pfade sind dabei, und einmal müsst ihr wieder die Straße queren.
Rast bei der Schachthöhle
Die letzten Sonnenstrahlen genossen wir in der Nähe der Schachthöhle.
Gut, dass wir heißen Tee dabei hatten!
In die Schachthöhle "Felsenloch" könnt ihr von oben hineinsehen. Auf Infotafeln gibt's Wissenswertes zu den archäologischen Funden, die hier gemacht wurden.
Zurück durch den Wald (Teil 2)
Und wieder folgt ein vielseitiger Abschnitt durch den Wald.
Einmal geht's über verschneiten Waldboden ...
... dann über breitere Wege und verschneite Trampelpfade.
Fuchsloch
Das letzte Highlight dieser Tour sind die vielen sehenswerten Felsen rund um das "Fuchsloch".
Auch hier konnten wir viele Eiszapfen bewundern.
Der Weg schmiegt sich eng an die Felsen an ...
... und macht Spaß zu laufen.
Auch wenn man sich manchmal etwas schmal machen muss.
Im Sommer tummeln sich hier viele Kletterer und Wanderer, im Winter haben wir kaum jemanden gesehen.
Abschluss
Schließlich führt der Weg wieder nach unten ins Tal.
Unten steht unser Auto, am Horizont wäre bei freier Sicht Plech zu erkennen.
Unser Fazit
Bewertung
4.8
/ 5
Eine vielseitige Wanderung, die auch im Winter viele Highlights bietet. Im Sommer könnt ihr dazu noch in die Höhlen rein (Lampe nicht vergessen).
HIGHLIGHTS
Felsen bei der Saalburg-Grotte
Eingang der Rohenlochhöhle
Stilles Wiesental
Versturzhöhle, Schachthöhle und Felsen beim Fuchsloch
Auf dem Plecher Höhlenweg könnt ihr (fast) alle paar hundert Meter eine Höhle entdecken. Richtig reingehen könnt ihr im Winter zwar nicht (wegen der Fledermäuse) aber trotzdem lohnt sich ein Besuch der Felsen und der Höhleneingänge, besonders wenn's schön eisig ist.