Die Burg Veldenstein habt ihr bestimmt schon mal gesehen. Ihr markanter Turm prangt auf so manchem regionalen Logo. Auf dieser Tour könnt ihr sie aus allen Winkeln bestaunen und besucht sie direkt. Außerdem genießt ihr fantastische Blicke ins Pegnitztal und die ruhigen Wege auf der Hochebene.
1:18 h
*
4,79 km
100 m
* Reine Wanderzeit. Wir benötigen natürlich immer viel mehr Zeit (z.B. zum Staunen, Genießen, Dokumentieren)
Start am Bahnhof
Unsere Tour beginnt am Bahnhof von Neuhaus an der Pegnitz. Hier stehen genügend Parkplätze zur Verfügung oder ihr reist gleich mit dem Zug an.
Wir laufen ein paar Meter durch den Ort ...
... bevor es einen schönen Waldpfad den Hügel hinauf geht.
Mit einem ersten Blick auf die Burg Veldenstein und ein Storchennest verschwinden wir im Kiefern- und Buchenwald oberhalb von Neuhaus.
Der lichte Dolomit-Kiefernwald macht gleich eine schöne Atmosphäre ...
... und der Weg an sich ist schön angelegt und gepflegt (als Kreuzweg).
Aussichtspavillon
Nach etwa 800 Metern kommen wir an den ersten von mehreren Aussichtspunkten.
Hier gibt es einen kleinen Aussichtspavillon ...
... der gewagt an den Felsklippen oberhalb des Pegnitztals liegt.
Vom Pavillon aus könnt ihr wunderbare Blicke ins Pegnitztal und bis zum Ossinger (unteres Bild) genießen.
Wir fühlten uns, auch dank der Bergblumen, ein wenig wie im Gebirge.
Weiter an der Talkante entlang
Nach der ersten Aussicht führt der gut markierte Pfad an der Talkante entlang.
Immer wieder öffnen sich Blicke ins Tal ...
... und immer wieder könnt ihr neue Blickwinkel aufs Pegnitztal entdecken.
Nach weiteren 500 Metern zeigt sich die Burg Veldenstein wieder.
Ob hier wohl früher die Späher standen, bevor sie die Burg angreifen wollten?
Immer wieder gibt es gute Sicht auf die gut erhaltene, mittelalterliche Höhenburg.
Schließlich macht unsere Runde einen Bogen weg von der Talkante. Dabei kommt ihr am Max-Felsen vorbei, einem 150 Millionen Jahre alten Dolomitfelsen. Ein stiller, gemütlicher Ort für eine Rast.
Im großen Bogen zurück
Auf der Ebene führt die Tour an stillen Wäldern, Wiesen und Feldern vorbei zurück Richtung Neuhaus.
Auch hier gibt es einen schönen Rastplatz, also Brotzeit einpacken nicht vergessen!
Bei unserem Besuch standen die Löwenzahnwiesen in voller Pracht ...
... und auch sonst war alles schön grün und saftig.
Zur Burgaussicht
Am Ortsrand von Neuhaus biegen wir auf einen neuen Wegabschnitt ein.
Der Anfang ist etwas versteckt, aber dann ist der Weg sehr gut markiert (roter Punkt).
Die Attraktion dieses Wegabschnitts: der beste Ausblick auf die Burg.
Und wieder steht der mutige Wanderer, gut gesichert durch die Geländer, am Rande steiler Felsen.
Bänke zum Rasten gibt's auf dieser Tour wahrlich genug!
Wer den Ossinger entdeckt, gewinnt den Wimmelbild-Contest.
Zur Burg
Nach den ganzen Blicken von außen wollen wir jetzt natürlich die Burg auch von innen sehen.
Dazu geht's ein paar Stufen nach oben ...
... an mächtigen Mauern vorbei ...
... in den Innenhof. Hier ist zu sehen, dass die Burg schon seit einigen Jahren in Stand gesetzt wird.
Die Mauern, Ziegel, Türmchen sehen alle frisch renoviert aus ...
... und auch der Turm sowie die Aussichtsplattform sind neu gemacht und kostenlos zugänglich. Leider kann man die Innenräume nicht besichtigen. Offizielle Informationen zu den Öffnungszeiten, zur Geschichte und zu den Renovierungen bekommt ihr zum Beispiel hier.
Einkehr
Zum Abschluss unserer Wanderung waren wir noch im Gasthof Frankenalb essen.
Der Gasthof liegt gleich neben dem Bahnhof und hat einen schönen Biergarten. Hier könnt ihr z. B. mit Fränkischen Bratwürsten und Veldensteiner Bier eure Tour abrunden.
Unser Fazit
Bewertung
4.5
/ 5
Die Tour ist leicht, kurzweilig und ruhig. Wir haben einen kleinen Abzug gegeben, weil die Burg noch nicht fertig renoviert ist. Das wäre das i-Tüpfelchen.
Die Burg Veldenstein habt ihr bestimmt schon mal gesehen. Ihr markanter Turm prangt auf so manchem regionalen Logo. Auf dieser Tour könnt ihr sie aus allen Winkeln bestaunen und besucht sie direkt. Außerdem genießt ihr fantastische Blicke ins Pegnitztal und die ruhigen Wege auf der Hochebene.